Raus aus dem Schulalltag und hinein ins Appenzellerland: Die Weiterbildungstage vom 11. und 12. September führten die STFW-MitarbeiterInnen nach Appenzell auf die Schwägalp. Zwischen Naturjodel, Wanderung und Kultur blieb Zeit für gute Gespräche, gemütliches Beisammensein, spannende Referate und ganz viel Rösti.
Die STFW
Weiterbildungstage 2026: Die STFW unterwegs im Appenzellerland
Die Weiterbildungstage schaffen Raum für Austausch, gemeinsame Erlebnisse und die Auseinandersetzung mit Themen, die für die STFW als Schule und Organisation relevant sind. Genau diese Mischung prägte auch die diesjährigen Weiterbildungstage.
Bewegung in der Appenzeller Landschaft, Einblicke in Kultur und Tradition sowie der persönliche Austausch bildeten den Rahmen für zwei gemeinsame Tage. Am Freitagabend rückten mit einem Update zur Strategie 2030 und dem technisch detaillierten Referat zum Neubau der Säntisbahn fachliche Themen in den Mittelpunkt. Der Samstagvormittag war anschliessend für die Arbeit und den Austausch in den einzelnen Abteilungen reserviert.
Viele Wege führen auf die Schwägalp
Der Freitag begann mit einem gemeinsamen Frühstück an der STFW. Dann ging es mit dem Car in Richtung Appenzellerland, wo sich dann die Mitarbeitenden für das Tagesprogramm in drei Gruppen aufteilten.
Die «Kreativen» machten sich in Appenzell mit dem Naturjodel und dem Talerschwingen vertraut. Nach dem Mittagessen führte ihr Weg weiter in die Alpschaukäserei auf der Schwägalp. Die «Wandervögel» starteten in Jakobsbad und wanderten über den Gasthof Scheidegg und den Kronberg zur Schwägalp. Die «Kulturellen» wiederum widmeten sich dem Appenzell: Auf einen Besuch im Museum mit Führung und eigener Erkundungszeit folgte am Nachmittag ein Rundgang durch das beschauliche Dörflein. So führten drei unterschiedliche Programme zum gemeinsamen Ziel beim Hotel Säntis auf der Schwägalp.
Die Wandervögel auf dem Weg zur Schwägalp.
Technik am Berg aus erster Hand
Nach dem gemeinsamen Apéro standen am späten Nachmittag zwei Inputs auf dem Programm. Olaf Pfeifer informierte über den aktuellen Stand der Strategie 2030. Anschliessend übernahm Daniel Bommeli und nahm die MitarbeiterInnen mit seiner Präsentation auf die Baustelle der neuen Säntisbahn.
Bommeli ist stellvertretender Technischer Leiter der Säntis-Schwebebahn AG und kennt die Anlagen am Säntis in und auswendig. Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagiert er sich als Einsatzleiter bei der Alpinen Rettung Ostschweiz.
In seinem Referat schilderte er den Neubau der Säntisbahn mit zahlreichen technischen Details und gab damit einen unmittelbaren Einblick in ein anspruchsvolles Infrastrukturprojekt im alpinen Raum. Der Neubau erfolgt unter besonderen Bedingungen: Die exponierte Lage, das Wetter und die Anforderungen an die Anlage prägen Planung und Umsetzung. Eine zentrale Veränderung ist die neue, 43 Meter hohe Zwischenstütze, welche die bisherigen zwei Stützen ersetzt. Ende 2026 sollen gemäss Planung die ersten Gäste mit der neuen Bahn auf den Säntis fahren.
Gerade für eine technische Fachschule bot der Blick hinter die Kulissen viele Anknüpfungspunkte. Bommeli zeigte anhand eines realen Grossprojekts, wie technische Lösungen, betriebliche Anforderungen und die Bedingungen am Berg zusammenspielen.
Zeit für die Arbeit in den Abteilungen
Nach dem gemeinsamen Abendessen klang der offizielle Teil des Freitags feuchtfröhlich aus. Am Samstagmorgen rückte die Arbeit innerhalb der einzelnen Bereiche der STFW in den Vordergrund. Die verschiedenen Abteilungen trafen sich zu individuellen Besprechungen, während Rektorat, Finanzen und HF ihr Programm ausserhalb des Seminarbereichs durchführten.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es zurück nach Winterthur und twei Weiterbildungstage, die fachliche Themen mit Bewegung, regionaler Kultur und Zeit für Gespräche ausserhalb des gewohnten Arbeitsumfelds verbanden, gingen zu Ende.
Impressionen der STFW-Weiterbildungstage 2026: